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Nathalie Koger / Biographie

Nathalie Koger ist eine österreichisch-deutsche Künstlerin, Filmemacherin und Pädagogin, die international tätig ist und ihren Sitz in Österreich hat. Sie ist Absolventin der Akademie der bildenden Künste Wien und der Hochschule für Künste Münster. Koger ist Gründungsmitglied der Golden Pixel Cooperative, ein Verbund und eine Plattform für Bewegtbild und Feminismus. Durch kollaborative Projekte schafft Koger Filme und Installationen, die multiple Perspektiven einbeziehen. Sie betrachtet Filmemachen als soziale Praxis und integriert die Philosophie und Methodologien von Begegnung und offener Dramaturgie, während sie gleichzeitig den prozessorientierten Charakter des Films in ihre Arbeit einfließen lässt. Ihre Praxis wird zudem von In-situ-Methoden aus der afroamerikanischen Kultur und Strategien der Aneignung beeinflusst.

Ihre Werke wurden in zahlreichen Solo- und Gruppenausstellungen gezeigt, darunter im Kunsthaus Graz mit der GPC (AT), in der Kunsthalle Wien (AT), im Belvedere (AT), in Now Instant (Los Angeles, USA), in der Temporary Gallery Köln (DE) und anderen. Sie nahm auch an Filmfestivals teil, darunter die Diagonale und Viennale (AT), das IFF Edinburgh (UK) und das Novi Sad Film Festival (RS).

Als Mitglied der Golden Pixel Cooperative hat Koger künstlerisch-kuratorische Strategien für Ausstellungen und Screenings entwickelt und Programme für Shoonya (Bangalore, IND), das Limited Access Festival (Teheran, IR; in Zusammenarbeit mit Marlies Pöschl) und die Notgalerie (Wien, AT) kuratiert. Zu den Programmen gehören When it Starts to Glimmer, Vanishing Points und Verknüpfte Verknüpfung (Entanglement).

Mit der Golden Pixel Cooperative hat sie die Publikationen You’ll Never Work Alone: Collective Infrastructures in Moving Images und You’ll Never Watch Alone: The Screen as a Place of Work (Schlebrügge.Editor, 2022 und 2025) veröffentlicht. 

Zu ihren Auszeichnungen und Stipendien gehören 2025 der Culture Moves Europe Grant der Europäischen Kommission, 2024 das Staatsstipendium für Medienkunst (BMKÖS, AT), 2023 das Arbeitsstipendium Film (BMKÖS, AT), 2021 der Innovative Cinema Award bei der Diagonale (AT) mit der Golden Pixel Cooperative, 2018 der artasafoundation Grant (CH), 2014 das Jahresstipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg (DE), 2013 das START-Stipendium für Video- und Medienkunst (bmukk, AT), 2012 das Arbeitsstipendium für Medienkunst (bmukk, AT) und 2010 der Birgit Jürgenssen Preis.